Zuschlag bei Infektion mit Multiresistenten Erregern (MRE-Zuschlag)


Der Zuschlag ist in Höhe von 1,02 EUR je Einsatz befristet für die Laufzeit dieser Vergütungsvereinbarung abrechnungsfähig, wenn eine Diagnose zu einer Infektion mit einem der unter den als MRE zusammengefassten Keimen, vorliegt (Kenntnis der Diagnose durch Arztbrief, Entlassungs-, Überleitungsbogen, etc.).

Die Abrechenbarkeit ist zunächst auf einen Zeitraum von acht Wochen begrenzt. Sofern die besonderen hygienischen Maßnahmen danach weiterhin erforderlich sind, ist ärztlich zu bestätigen, dass eine ggf. andauernde MRE-Besiedelung vorliegt.


Der Zuschlag ist je Einsatz im Zusammenhang mit den Leistungskomplexen 1 bis 9 abrechenbar. Der Zuschlag ist im Pflegevertrag zu vereinbaren.

Sofern ein Zuschlag bei MRE-Infektion für Leistungen im Rahmen der Behandlungspflege (§ 37 Abs.3 SGB V) abgerechnet wird, ist eine zusätzliche Abrechnung aus diesem Vertrag ausgeschlossen.